Trier

strassenszene

 

 

 

 

Trier

 

 

 

 

Freitag

Um  15:30 Uhr sind wir schon beim Vermieter, um das Wohnmobil abzuholen. Nach einer guten Stunde sollen wir wissen, wo alles ist und wie man damit umgeht! Sachen umpacken, Auto in Sicherheit bringen und los – halt, da kommt noch mal der junge Mann und bringt uns die Papiere. Jetzt aber los. Der Tank ist ja nur halb voll und die Kontrollleuchte zeigt an, dass eine Bremsleuchte defekt ist. Sp├Ąter stellen wir fest, dass die Scheibenwischer nicht funktionieren. Sicherung durchgebrannt! Mit etwas Stauversp├Ątung und einer kleinen Eifel-Panorama-Rundfahrt wegen Vollsperrung der B 51 landen wir in Trier und auf dem Wohnmobilstellplatz Weingut von Nell. Dort k├Ânnen wir um 21.15 Uhr noch fein essen, Trierer Schwenkbraten und Lachsfilet mit gr├╝nen Nudeln, dazu trinken wir selbstgemachten Traubensaft und feinherben Riesling. Unser Womo darf umsonst stehen, wenn wir etwas verzehren oder Wein kaufen. Was hiermit geschehen ist!
Wir schlafen warm und bequem in unserem Alkoven mit Sternenblick und Toilettenleiter!

 

 

 

Blechb├╝chsenarmee im Amphitheater
Amphitheater Trier
Porta Nigra

 

 

 

Fr├╝hst├╝ck gleich unter der Liegewiese! Nur selbst machen m├╝ssen wir es. Aber wir kommen erstaunlich gut zurecht. Noch keine kleineren oder gr├Â├čeren Katastrophen. Dann Scrabbeln und aufr├Ąumen. Ulrich sucht nach Sicherungen f├╝r den Scheibenwischer, Maria baut Betten und sp├╝lt- die klassische Aufteilung!
Auf geht es in die Stadt. Aber schon auf halber Strecke bleiben wir am Amphitheater h├Ąngen! Dort stehen 100 Blechsoldaten aus Cola-, Fanta-, und Kitekatdosen in Reih und Glied und Lebensgr├Â├če aufmarschiert. Wohl f├╝r das St├╝ck, das derzeit l├Ąuft. Den Keller kann man auch besichtigen: dunkle Gew├Âlbe mit unebenen B├Âden und dem feuchten Hauch der Geschichte...
An der Kasse liegen die Prospekte der Hop on- Hop off- Busse und wir entschlie├čen uns, eine (teilweise) Stadtrundfahrt zu machen- schon mal bis Porta Nigra, die wir dann auch ausgiebig besichtigen und fotografieren.. Wir trinken ein alster├Ąhnliches Getr├Ąnk und essen einen K├Ąsekuchen mit Rosinen im Bistro gegen├╝ber.

 

 

 

Brunnen auf Marktplatz Trier
Skulptur im Dom
Stra├čenschild

 

 

 

Auf geht es Richtung Dom – die Innenstadt ist wundersch├Ân, alte H├Ąuser, sauber und gepflegt (z. B. das K├Ânigenhaus von 1230), au├čerdem ist heute Markt.
Im Dom wei├č man gar nicht, was man sich zuerst ansehen soll! Soviel Kirche und soviel Geschichte! Die Liebfrauenkirche ist – nat├╝rlich, H├╝weners kommen nach Trier- wegen Renovierung geschlossen und in Planen und Ger├╝ste geh├╝llt! Dann gucken wir uns eben St. Gangolf an. Schlicht, still und bescheiden durch ein unscheinbares G├Ąsschen zu erreichen.

 

 

 

Fensterbild
Stellplatz am Weingut Nell
Apotheke

 

 

 

Auf zur Porta Nigra, wieder in den roten Stadtrundfahrtbus und die Runde bis zum Ausgangspunkt Amphitheater vollenden. An der Mosel entlang, der Marienstatue, den Barbara- und Kaiserthermen und auf den Petersberg – welch ein Blick ├╝ber die Stadt!
Und dann nur noch 10 min. Fu├čmarsch bis zum Wohnmobil.

 

 

 

Marktplatz
Markt
Dom zu Trier

 

 

 

Zum Abendessen machen wir uns mal selbst Nudelsuppe und Spiegeleier. Und um 20.00 Uhr fahren wir mit Bus Nr. 87 (Quint) noch mal in die Stadt, um uns Trier im Dunkeln zu begucken. Wir fahren bis zum Hauptbahnhof und laufen durch das abendliche Stadtzentrum. Den Regen ├╝berdauern wir trocken bei Alster und Latte Macciato ÔÇ×Haselnuss“. In St. Gangolf ist ÔÇ×Night-Fire“, im Gang zur Kirche und in der Kirche leuchten zahllose Kerzen als einzige Lichtquellen. Sch├Ân. Und passend mit leiser klassischer Kirchenmusik.

 

 

 

Porta Nigra
Trier
Apotheke

 

 

 

Der Dom, die Porta Nigra und die Altstadt sehen angestrahlt und ausgeleuchtet wundersch├Ân und m├Ąrchenhaft aus. Vor lauter Faszination verpassen wir das Feuerwerk am anderen Moselufer....Um Mitternacht sind wir dann in unserer Koje. Zur├╝ck ging es mit Bus Nr. 84, der samstags gar nicht f├Ąhrt...???

 

 

 

Mariens├Ąule
Seightseeing Bus
Trier und Mosel

 

 

 

Sonntag

Wir machen uns ein sch├Ânes Fr├╝hst├╝ck, scrabbeln und r├Ąumen auf, bevor wir unsere Zelte hier abbrechen, bzw. losfahren. Erst einmal fahren wir eine Tankstelle an, dann geht es auf Parkplatzsuche, denn wir wollen ja noch ein bi├čchen die sch├Âne Stadt geniessen und eine Moselfahrt machen. Nix zu finden. Also fahren wir ├╝ber die Moselbr├╝cke auf die andere Seite und dort einen recht steilen Hang hinauf. Oben gibt es ein Institut f├╝r was-wei├č-ich-nicht-mehr, aber mit einem gro├čen freien Parkplatz. Dort finden wir einen sch├Ânen schattigen Platz f├╝rs Womo. Es ist ein herrlicher Tag und wir r├╝sten uns f├╝r den Gang bergab. Die Moselfahrt ist eine nette Abwechslung, aber richtige H├Âhepunkte birgt sie nicht. Es ist eine angenehme Tour, um sich zwischen anstrengenden Touristenm├Ąrschen zu entspannen. Danach gehen wir noch einmal durch die Stadt, g├Ânnen uns beim gro├čen ÔÇ×M“ einen Schmaus und die Besichtigung zweier Damen mit blauen Augen – ein Veilchen links, ein Veilchen rechts! Der Aufstieg zum Auto ist schon anstrengend und angekommen g├Ânnen wir uns ein P├Ąuschen, bevor wir uns Richtung Heimat in Gang setzen.
In Marl von der Autobahn traut sich Maria endlich mal hinters Steuer und ist ganz begeistert!
Ja, so k├Ânnen wir den n├Ąchsten Urlaub machen!

 

 

 

 

Trier